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Auch Hundebesitzer, die klar denken und ihren Hund lieben,
machen Fehler bei der Erziehung und der Hundeschulung. Ein
üblicher Fehler ist ziellose Ausbildung; ein weiterer
ist Unkenntnis der Erziehungsmethoden, die sich als wirksam
erwiesen haben.
Leider werden Hunde nie verstehen warum wir sie erziehen und
mit ihnen eine Hundeschule besuchen. Aber wir wissen es. Die
Ausbildung bietet ihnen nicht nur Sicherheit, sondern sie
können dadurch ihr Leben besser geniessen.
Hunde brauchen ihre Menschen nicht allein als
Futterlieferanten, nicht als Bereitsteller von grossem
Lebensraum, vielmehr vorrangig lebenslang als
verlässlichen Sozialpartner. Sie brauchen unsere soziale
Fürsorge, unsere Zuwendung, ohne die sie mehr oder
weiniger ausgeprägt Schaden nehmen.
Der Erfolg einer Therapie in der Hundeschule hängt
über weite Strecken von der Motivation und dem Einsatz
des Hundehalters ab. Je intensiver dabei die Beziehung
zwischen Hund und Besitzer ist, desto aussichtsreicher kann
die Therapie eingeschätzt werden.
Wird ein konkretes Problemverhalten festgestellt, muss man
etwas tun; das ist man seinem Vierbeiner, sich selbst und
seinen Mitmenschen schuldig. Ganz unterschiedliche Ursachen
können dazu führen, dass ein Hund
verhaltensauffällig wird. Entsprechend gibt es auch
verschiedene Möglichkeiten, diesem Problem zu begegnen.
Verhaltenstherapie und korrekte Hundeschulung beeinflussen
das Verhalten von Haushunden mit Problemen.
Nicht jeder Hund, der ein unerwünschtes Verhalten zeigt,
ist ein Problemhund. Vieles liegt auch in der Natur des
Hundes, z.B. das Jagen oder die Aggressivität in
Verbindung mit territorialem Verhalten. Viele glauben, dass
eine erfolgreichen Ausbildung bei Problemhunden nicht
möglich ist. Das sehe ich anders. Auf Grund meiner
Tierpsychologischen Ausbildung können auch schwierige
Hunde die Hundeschule mit erarbeitetem Erfolg verlassen.
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